Linux Seminar 1999 in der Hans Böckler Kollegschule 10 x 90min anfangs 22 Teilnehmer, ca. ab der Halbzeit noch 8 Teilnehmer SVGA Videobeamer, Whiteboard 1 Linux Serrver, 12 Win95 Clients, werden in der 2. Doppelstunde zu Dualboot(Win/Linux) gemacht statt klassichen Folien weden HTML Seiten gezeigt. 1. Doppelstunde (9.2.) ====================== Teilnehmer stellen sich vor, indem sie den Fragebogen ausfüllen, Kursleiter stellt sich vor. Vorteile von Linux Geschichte von UNIX, GNU und Linux Distributionen Informationsquellen, Übung dazu: Teilnehmer loggen sich per Telnent auf dem Linux Server ein und probieren "man" und "info" Probleb dabei: Terminal-Emulation des w95 Telnet-Clients passt nicht, so dass diverse Steuertasten nicht funktionieren. Es wird Zeit, dass ich mir einen guten Telnet-Client für Windows besorge :-( 2. Doppelstunde (16.2.) ======================= Kursleiter erläutert die Schritte einer Linux Installation und betont besonders welche Partitionen der vorhandenen Rechner nicht gelöscht werden dürfen. Installaiton von SuSE 5.3 auf den Client-Rechnern: Ein Client-Rechner wird an den Videobeamer angeschlossen, Die CD wird im Server gemountet und per NFS exportiert, Die Teilnehmer bekommen Boot-Disketten und können die Installationsschritte, die sie am Beamer sehen und erläutert bekommen, Schritt für Schritt nachvollziehen. Minimal-Installation, da die Rechner nur 270MB frei haben. Problem: auf einigen Rechnern war bereits Linux: richtige Vorgehensweise hier: Linux-Partitionen löschen;reboot;Neuinstallation 3. Doppelstunde (23.2.) ======================= Nachinstallation von weiteren Paketen anhand einer .sel Datei Teinehner lernen dabei wie sie eine Datei per ftp übertragen. Problem:yast ignoriert die vorbereitete .sel Datei, da ich sie mit SuSE 6.0 erzeugt hatte :-( - Also mussten die Teilnehmer 94 Pakete von Hand ankreuzen. Die Teilnehmer waren mit einer 15min Verlängerung einverstanden - so konnten wir noch im Schnelldurchlauf mit Hilfe von XF86Setup X-Window konfigurieren und hatten somit das abschliesende Erfolgserlebnis, dass auf jedem Schirm KDE oder fvwm2 startete. (3 Wochen Urlaub Dozent ) 4. Doppelstunde (23.3.) ======================= Weil Fragen zur Hardware kamen, habe ich die Benutzung von Suse's Support-DB und CDB im Internet vorgeführt. shells,bash,Variablen, Nur ein Dateibaum, die wichtigsten Verzeichnisse, Die Pipes ( < | > ) und die Filter, ps, grep, cut, sort linuxkurs_hohenheim.html#0014-0017 auf dem Beamer (2 Wochen Osterferien) 5. Doppelstunde (13.4.) ======================= Wiederholung: mount, /etc/fstab /etc/profile ~/.profile ~/.bashrc einige Konfuígurationsdateien in /etc /etc/ppp Verzeichnis für ppp Dialout /etc/XF86Config X-Servereinstellungen:Grafikkarte,Monitor... /etc/chrontab Jobs,die täglich,stündlich,monatlich... ausgeführt werden /etc/exports per NFS freigegebene Verzeichnisse, wenn ein NFS-Server läuft /etc/fstab Partition , mount-point, FS-Typ - Zuordnung /etc/passwd usernamen,UID,GID,home-Verzeichnis,shell /stc/shadow passworte zu passwd /etc/group Benutzergruppen /etc/hosts IP-Adresse <-> Rechnernamen Zuordnung. Alternative: DNS-Server /etc/lilo.conf LILO Bootmanager Einstellungen /etc/printcap Drucker Konfiguration /etc/profile wird nach einem login ausgeführt. /etc/smb.conf Samba(File- & DruckServer für Windows-Clients) Konfiguration startx KDE: Sprache auf deutsch einstellen, kvt kein lokaler xpinguin vorhanden, also: xhost + telnet server server> export DISPLAY=clientXY:0 server> xpinguin ----------------------------------------------------------------------------- 6. Doppelstunde (20.4.) =============== Datei- und Verzeichnisrechte: r read lesen w write schreiben x eXecute ausführen Das SUID-Bit chmod - als Kommando, im Midnight-Commander, in KDE Wem gehort die Datei? owner, group leere Datei anlegen: touch datei1 Verzeichnis anlegen: mkdir Verzeichnis1 Ausgabeumleitung in eine Datei: ls -l > datei ls -l >> datei Vorder- und Hintergrund-Prozesse sleep 5 5 Sekunden schlafen xterm & xterm starten und in den Hintergrund schicken xterm xterm läuft im Vordergrund stoppen mit control-Z bg in den Hintergrund schicken fg %2 in den Vordergrund holen ps meine Prozesse(in dieser shell) auflisten ps aux alle Prozesse auflisten PID Process-ID, die Prozess-Nummer kill 456 Schickt dem Prozeß mit der Nummer 456 ein Signal, dies ist ggf. ein Signal zum terminieren kill -HUP 456 oft bedeutet das: Prozess soll seine config-Datei neu einlesen kill -9 456 Prozess wird brutal beendet killall prozessname killall -9 prozessname KDE: control-Alt-esc Fenster töten, falls sie nicht mehr reagieren graphisches Login: xdm, kdm - nur als root startbar Wechsel zwischen Textconsolen und X-Window übliche Tastenbelegung: Textconsolen: control-alt-F1 bis control-alt-F6 X-Window: control-alt-F7 Wie soll der Rechner hochfahren: in etc/inittab: ... # default runlevel id:3:initdefault: ... Runlevel 2 : Text(ASCII)-login Runlevel 3 : graphisches Login: xdm oder kdm ------------------------------------------------------------------------------- 7. Doppelstunde (27.4.) "live on TV: NBC Giga" =============== fällt aus, stattdessen TV-Sendung. xtvscreen und x11amp vorgeführt 8. Doppelstunde (4.5.) =============== mit "telnet" auf entfentem Rechner einloggen mit "ftp" Dateien übertragen root@martin:/home/mherweg > ftp server Connected to 192.168.1.1. 220 martin.laserfactory.de FTP server (Version wu-2.4.2-academ[BETA-18](1) Sun Apr 4 23:07:17 /etc/localtime 1999) ready. Name (localhost:user1): mherweg 331 Password required for mherweg. Password: 230 User mherweg logged in. Remote system type is UNIX. Using binary mode to transfer files. ftp> ftp>cd 250 CWD command successful. ftp>lcd Local directory now /tmp ftp>ls ftp>binary Übertragungsmodus "binär" wählen, falls es dummerweise auf ASCII steht 200 Type set to I. ftp>get dateiname Datei holen(download) "saugen" ftp>put dateiname Datei senden(upload) ftp>mput ftp>bye NFS: nfs-Server muss laufen; nfs-Server liest beim Start /etc/exports um zu sehen , welche Verzeichnisse freigegeben werden. Auf dem Server die CD mounten: mount /dev/cdrom /cdrom Verzeichnis /cdrom darf nicht "busy" sein! Auf dem Client ein per NFS freigegebenes Verzeichnis mounten: mount server:/cdrom /mnt schauen, was gerade gemounted ist: mount Namensauflösung mit /etc/hosts (hat auf einem von 12 Rechnern nicht geklappt ?) Rechner erreichbar?: ping rechner RPM Paketverwaltung - mit yast -ohne yast, per rpm-Kommando: rpm -qa rpm -qf rpm -i name.rpm rpm -i name.spm rpm -ivv name.spm *.spm Pakete: C-Quelltexte(.c), Makefiles, Header-Dateien(*.h) *.tgz bzw *.tar.gz (identisch)-Paket entpacken mit tar xvfz *.tar.gz x=extract v=verbose - anzeigen, was passiert f=file - eine Datei soll ausgepackt werden, kein Magnetband z=zipped - die Datei ist mit GNU-zip komprimiert Per C-Compiler aus Quelltexten Binaries machen: testen,ob alles benötigte vorhanden ist und individuelles Makefile erzeugen: ./configure Compiler & Linker starten: make Binaries ins System installieren(kopieren) z.B. nach /usr/bin: make install per X-Window auf entfentem Rechner arbeiten: erstmal eigenes(lokales) kdm oder X-Server killen, damit die graphische Konsole frei wird: killall kdm (auf entferntem Rechner muss xdm oder kdm laufen) X -query 9. Doppelstunde (11.5.) =============== fiel praktisch aus: 2 Teilnehmer, alle anderen musste für Klausuren lernen :-( 10. und letzte Doppelstunde (18.5.) =========================== Diesmal auch nur 5 Teilnehmer, 3 sind auf Klassenfahrt, entspricht also dem "harten Kern" von ca. 8 Leuten der letzten paar Treffen. MIX: kostenloser X Server, der auf win9x und WinNT läuft. Problem: innerhalb von MIX waren alle Tasten nur in Grossschrift :-( das Problem hatte ich bisher noch nie bei MIX. Wiedeholung: telnet export DISPLAY=192.168.20.11:0 mount /dev/fd0 /floppy ausserdem gabs die Antwort auf die Frage: was kann ich tun, wenn ich das root-Passwort vergessen habe? ------------------------------- Resüme ------ 2 Doppelstunden fielen praktisch aus. In der Zeit hätte man gut noch folgende 2 Themen behandeln können: Kernel kompilieren, Kernel-Module(z.B. Soundkarte) was wir ausserdem nicht gemacht haben: weitere UNIX-Kommandos kennenlernen Drucker einrichten Internet-Zugang einrichten diverse Applikationen kennenlernen ISA-plug&play-Karten cron-jobs samba-server ...